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Für Leib und Seele

„Für Leib und Seele“
zieht um ins Martin-Luther-Haus!

Herzliche Einladung zu weiteren offenen Abenden in der Serie „Für Leib und Seele“!  Von nun an finden die offenen Abende von November bis Juni in der Regel an jedem ersten Freitag im Monat im Saal des Martin-Luther-Hauses (Martin-Luther-Str. 9) statt. Um 19.00 Uhr geht es los mit einem köstlichen Abendessen. Anschließend hören wir den Vortrag eines interessanten Gastes zu einem spannenden Thema und haben schließlich die Möglichkeit, in Tischgruppen über den Vortrag zu diskutieren bzw. Rückfragen an den Referenten zu stellen. Anmeldungen zu den einzelnen Abenden sind nicht erforderlich. Die Abende sind kostenlos und jeder ist herzlich willkommen! Ich freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen!

 

Bernd Eimterbäumer

 

Folgende Gäste haben wir eingeladen:

  1. November 2018: Birgit Winterhoff,

Thema:Mit meiner Zeit komm ich nie hin“

 

Noch nie haben die Menschen mehr Freizeit gehabt als heute. Und noch nie hatten sie gefühlt weniger Zeit für sich. Warten, Muße, Ruhe – Fehlanzeige! Stress und Termindruck begegnen uns regelmäßig im Alltag, und viele von uns leben auf der Überholspur. Der Abgabetermin eines Referats rückt unaufhaltsam näher, und die Zeit rinnt wie Sand durch die Hände. Umfragen zufolge gehört für etwa ein Drittel aller deutschen Arbeitnehmer extremer Zeitdruck inzwischen zum Alltag. Auch im privaten und familiären Bereich erleben wir, dass wir die Dinge nicht schaffen, die wir uns vorgenommen haben. Birgit Winterhoff beleuchtet dieses Thema und gibt aus der Perspektive des christlichen Glaubens einige hilfreiche Tipps.

 

  1. Dezember 2018: Jessika Schukraft,

Thema: „Menschenhandel und Zwangsprostitution“

 

Als Teenager arbeitet Zana täglich mehrere Stunden als Näherin, um ihrer Familie zu helfen. Dann eröffnet sich ein Ausweg. Zwei Frauen sprechen sie an, sie könne in Deutschland als Kellnerin arbeiten und gutes Geld verdienen und so ihrer Familie helfen. „Von nichts kommt nichts“, sagt sich Zana. „Einer muss etwas machen.“ Die damals 18-Jährige glaubt, was die Frauen ihr erzählen. Zusammen mit anderen Frauen wird sie in einem Transporter mit falschen Papieren über die Grenze geschmuggelt. Aber in der Bar in der deutschen Großstadt, in die sie von Menschenhändlern gelockt wird, soll sie nicht kellnern. Sie wird von zwei Männern eingeschlossen. Denen schuldet sie angeblich Geld für die Vermittlung, das sie nicht hat. Zana hat schließlich „30 Freier pro Tag, mindestens“. Oft sind es auch 40. Sie betäubt sich mit Drogen, damit sie durchhält. Durchhalten für die Familie. So könnte man Zanas Leben beschreiben. Nach zehn Jahren gelingt ihr der Ausstieg.